Der Mangel an qualifizierten Fachkräften eröffnet neue Möglichkeiten In Deutschlands Wirtschaft fehlen immer mehr Fachkräfte. Verantwortlich für den Fachkräftemange in Deutschland ist zum Einen der demographische Wandel, d.h. die Überalerterung der Gesellschaft und zum Anderen auch in gewisser Weise der technische Wandel. Arbeitnehmer müssen häufig immer schwierigere Aufgaben übernehmen und sind damit zunehmend überfordert. Besonders gesucht von Arbeitgebern werden Ingenieure aller Fachrichtungen, medizinisches Fachpersonal sowie Computer-Spezialisten. Dieser Mangel an Fachkräften soll zunehmend durch Arbeitskräfte aus dem Ausland gedeckt werden. Doch die Chancen für Fachkräfte aus dem Ausland sind in Deutschland trotz Fachkräftemangel alles andere als gut. Die deutsche Sprache ist nicht leicht zu erlernen und viele Unternehmen erkennen die im Ausland erworbene Qualifikation nicht an. Trotz des Mangels an Fachkräften in Deutschland verlieren immer stetig gut ausgebildete Fachkräfte ihren Arbeitsplatz und die Jobsuche der betroffenen Personen verläuft in Deutschland trotz allem erfolglos. Selbst Akademiker sind entgegen aller Vermutungen vom Verlust des Arbeitsplatzes betroffen. Qualifizierte Arbeitskräfte, für die die Jobsuche in Deutschland erfolglos bleibt, begeben sich immer häufiger auf Jobsuche im Ausland. In sehr vielen europäischen und nichteuropäischen Ländern werden gut ausgebildete Fachkräfte gesucht und die Bezahlung ist meist attraktiver als in Deutschland. Das Abwandern von gut ausgebildeten Fachkräften ins Ausland wird den Fachkräftemangel in den kommenden Jahren in Deutschland noch verstärken. Besonders vom Mangel an Fachkräften in Deutschland betroffen sind die Berufe in der Altenpflege. Experten befürchten sogar in den nächsten Jahren einen Personalnotstand in dieser Branche. Die Ursache dafür ist darin zu suchen, dass die Anzahl alter und pflegebedürftiger Menschen in Deutschland stetig zunimmt. Dies führt unter anderem dazu, dass das vorhandene qualifizierte Personal in der Altenpflege den Mangel an Fachkräften in dieser Branche mit Überstunden ausgleichen muss. Dieser Mangel an Fachkräften in dieser Branche eröffnet viele Möglichkeiten bei der Jobsuche. Personen, welche über einen längeren Zeitraum erfolglos bei der Suche nach einem Arbeitsplatz sind, können eine Umschulung in einen dieser Pflegeberufe vornehmen. Eine solche Umschulungsmaßnahme wird von der Agentur für Arbeit gefördert. Experten schätzen, dass die Zahl pflegebedürftiger älterer Menschen noch bis zum Jahr 2050 zunimmt und der Mangel an Fachkräften in dieser Branche weiter zunimmt. Qualifizierte Pflegekräfte haben besonders in dieser Branche besonders gute Aussichten auf Erfolg bei der Jobsuche. Besonders Mütter nach der Babypause welche in ihrem erlernten Beruf keine oder nur geringe Erfolgsaussichten haben, können von einer Umschulung in einen Pflegeberuf profitieren. Als qualifizierte Pflegefachkraft werden sie wahrscheinlich erfolgreich sein. Beim Thema Jobsuche sollte man sich stets auch bewusst machen, das man wesentlich höhere Karrierechancen in Brachen hat in denen Perosnal dringend benötigt wird. Hat man hingegen einen Beruf gelernt, der relativ unbekannt ist, so hat man bei einem entsprechenden Unterangebot an Arbeitsplätzen meist deutlich geringere Karrierechancen. Der individuelle Erfolg richtet sich immer auch ein wenig nach den gesellschaftlichen Bedarf.
Work-Life-Balance Wer kennt es nicht? Man nimmt sich vor konzentriert Bewerbungen zu schreiben, Stellengesuche im Internet zu veröffentlichen oder nach noch mehr Stellenangeboten bei den unterschiedlichen Jobbörsen im Internet zu recherchieren. Das Resultat der Planung sieht allerdings dann häufig ernüchternd aus. Man sitzt vor dem PC, klickt mal hier mal da. Dann noch schnell die aktuellsten News der "Freunde" bei den sozialen Netzwerken checken, um darüber stundenlang sinnlos zu diskutieren. Am Ende hat man wirklich viel geleistet. Leider hat man das wirkliche Ziel, welches man sich vorgenommen hat, nicht erreicht. Man kann zwar für sein Gewissen sagen, dass man sich viele Stunden irgendwie auch mit der Jobsuche beschäftigt hat, aber Bahnbrechende Ergebnisse in der Karriereentwicklung bleiben leider mal wieder aus. Morgen ist auch noch ein Tag. Und dann hol ich alles wieder auf. Momentmal morgen ist doch Freitag. Ne, da hab ich schon was anderes vor. Aber am Montag dann. Irgendwie schafft man es eine 60 Stundenwoche zu "vergammeln", ohne auch nur eine wirklich gute Bewerbung zu schreiben oder ein ausführliches Stellengesuch im Internet zu veröffentlichen. Am Ende ist man irgendwie trotzdem ausgelaugt. Man hat ja schließlich 60 Stunden vor dem PC mit der "Karriereplanung" verbracht. Die Effizienz ist im Bewerbungsprozess der entscheidende Faktor für den Karriereerfolg. Man kann durch permanente Selbstkontrolle die eigene Effizienz der aktiven Jobsuche entscheidend verbessern. Die eingesparte Zeit kann man dann für andere wichtige Dinge im Leben verwenden. Gute Ernährung, Sport, das Pflegen von sozialen Kontakten. All das macht uns lebendig. All das macht uns zum Mensch ! Ein gesunder Körper ist die Grundlage für einen gesunden Geist. Dann klappt es auch mit der eigenen Karriereplanung. Die Umstellung auf effizientes Arbeiten ist erst einmal schwer. Wenn man sich erst einmal an die neuen Arbeitsgewohnheiten gewöhnt hat, dann wird man schon bald eine Verbesserung der gesamten Lebenssituation feststellen können. Man ist einfach ausgeglichener und das Arbeiten fällt einen insgesamt leichter. Burnout-Symdrom & Karriereentwicklung Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man sich ohnehin nur in einem begrenzten Zeitfenster des Tagesablaufs sehr gut konzentrieren kann. Wenn man sein Gehirn über einen sehr langen Zeitraum ständig mit sehr viele Reizen "penetriert", dann kann es zu einem Burnout-Symdrom mit schweren psychischen Folgen kommen. Von einem Burnout-Symdrom erholt man sich nur sehr langsam. Die Karriereentwicklung kann durch ein Burnout-Symdrom komplett "blockiert" werden. Der Körper schaltet dann einfach ab. Konzentriertes Arbeiten ist dann nicht mehr möglich, da Schutzmechanismen des Körpers den Geist blockieren. Wer bereits ein Burnout hatte, weiß wie schwer man sich davon erholt. Viele benötigen mehrere Jahre, um sich von einem richtigen Burnout zu erholen. Um dies zu vermeiden, sollte man seinen Tagesablauf minutiös planen. Über das Thema Zeitmanagement gibt es jede Menge einschlägige Literatur. Ein Thema, bei dem man gerne seine "konzentrationsfähige" Zeit nutzen sollte. Es ist einfach zu wichtig, um dieses Thema zu ignorieren. Wenn es das Gesetz der Trägheit nicht geben würde, wäre alles so einfach. Man liest einmal solch ein Buch und schon klappt alles wie am Schnürchen. Auf Anhieb funktioniert leider gar nichts. Man muss sich jeden Tag aufs Neue mit dem Thema Zeitmanagement konfrontieren. Dann klappt es auch mit der Jobsuche und der erfolgreichen Karriereentwicklung. Nur wer stets weiß was er tut, kann auch planen was er am Ende bekommt.