Gehaltsverhandlung als Neueinsteiger Endlich ist es soweit. Alle Hürden wurden bisher erfolgreich überwunden. Die zeitaufwendige Jobsuche und dann auch noch die ganzen Bewerbungen. Endlich wurden Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zum Glück werden Sie dann noch nach Ihrer Gehaltsvorstellung gefragt, was ja ein gewisses Grundinteresse an Ihrer Person von Seiten der Personaler voraussetzt. So weit so gut. Aber wie sieht es mit Ihrer Gehaltsvorstellung aus? Diese Frage wird in jedem Vorstellungsgespräch unweigerlich gestellt, wenn die Personaler Sie in die engere Auswahl nehmen. Das Gehalt richtet sich dabei vor allem nach den folgenden Tatsachen: Ihre Qualifikation Ihre Berufserfahrung Die momentan ausgeübte Tätigkeit Die Branche, bzw. den Arbeitgeber Angebot und Nachfrage nach Fach- oder Führungskräften Wirtschaftsentwicklung zum Zeitpunkt der Bewerbung Wenn Sie sich nicht auf eine ewige Jobsuche einstellen wollen, sollten Sie sich vor dem Vorstellungsgespräch genau informieren, was in Ihrer spezifischen Situation an Gehalt gezahlt wird. Zunächst ist dabei wichtig, welches Gehalt so üblicherweise in Ihrem Beruf als Startgehalt gezahlt wird. Damit ist eine Basis für die Gehaltsverhandlung gegeben. Nun kommt es auf Ihre spezielle Situation an: Schulabgänger und Berufsanfänger ? Arbeitslos oder Jobsuche aus bestehendem Arbeitsverhältnis ? Lückenloser Lebenslauf mit guten Zeugnissen ? Gepflegtes Erscheinungsbild / Selbstsicheres Auftreten ? Sprachkenntnisse / Spezialkenntnisse vorhanden ? Der Arbeitgeber möchte möglichst gute Leistung für wenig Geld bekommen und der Jobsuchende möchte möglichst wenig machen und dafür viel Geld bekommen. Natürlich kommt es dann noch auf die allgemeine Arbeitsmarktsituation an. In wirtschaftlich schlechten Zeiten bauen die Firmen eher Arbeitskräfte ab und in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs stellen Unternehmen verstärkt ein. In wirtschaftlich guten Zeiten kann man durchaus etwas mehr Gehalt verlangen, da die Unternehmen Fach- und Führungskräfte benötigen. Arbeitslose, ohne Berufserfahrung müssen beim Gehalt eher zurückhaltend sein. Auch wenn in der Branche im jeweiligen Beruf eher viel gezahlt wird, ist der Arbeitgeber häufig noch an der "Formgebung" des Bewerbers beteiligt, was für den Arbeitgeber Nachteile mit sich bringen kann. Allgemein gilt auch, dass wirtschaftlich gut gestellte Unternehmen bei der Jobsuche eher bevorzugt in Erwägung gezogen werden sollten, denn diese Unternehmen können sich in der Regel auch höhere Gehaltszahlungen leisten. Sie müssen verkäuferisches Talent haben, um den Arbeitgeber davon zu überzeugen ein gutes Gehalt zu zahlen. Sie verkaufen dabei sich und Ihrer Fähigkeiten.
Laut einer groß angelegten Studie "Social Media Report HR 2010", die von Thorsten von Jackobsmühlen ins Leben gerufen wurde und durch StepStone Solutions, die Personalnetzwerke HRM.de und HRM-austria.de sowie das Personal Magazin der personal manager unterstützt und mitgetragen wurde nimmt die Zahl der Personaler, die Social Media zur Personalrecruitierung nutzen rasant zu. Insgesamt haben 852 Personaler aus Deutschland und Österreich an der Studie teilgenommen, wobei die Studie von 548 Personaler aus Deutschland und 103 Personaler aus Österreich ausgewertet wurde. Zusammenfassung der Studie: 39% der Personaler aus Deutschland nutzen Social Media bereits heute zur Personalrecruitierung 27% wollen in Zukunft Social Media als Personalrecruitierungsinstrument benutzen Lediglich 10% der Befragten Personaler wollen Social Media nicht für die Suche nach Bewerbern benutzen 59 % der Befragten Personaler haben sich über Bewerber vorab im Internet über google, Personensuchmaschinen oder Social Media Diensten informiert 46% wollen weniger in Printanzeigen bei Jobbörsen investieren Die komplette Studie finden Sie hier: http://www.blogaboutjob.de/4193/soci...eport-hr-2010/ Die Studie zeigt deutlich, dass sich die Methoden der Personalrecruitierung im Umbruch befinden. Das klassische Schalten von Stellenanzeigen in den Zeitungen verliert an Bedeutung. Social Media Recruiting ist in der Gunst der Personaler.
Bekannt wie ein singender Hai ! Wie Sie gezielt Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen Eine ordentliche Bewerbung zu schreiben ist mühsam und zeitaufwendig. Deshalb sollte es keinen groß wundern, dass Bewerber häufig nach 100-200 Bewerbungen bereits schlapp machen. Viele Bewerber weichen dann auf Jobangebote aus, die weit unterhalb der eigenen Qualifizierung angesiedelt sind. Dies kann allerdings psychologisch fatale Folgen haben und die eigene Karriereentwicklung stark verzögern. Laut Wahrscheinlichkeitsrechnung ist die Treffsicherheit bei 100-200 Bewerbungen wohl aber eher eindeutig zu gering. Bewirbt man sich z.B. als Maschinenbau Ingenieur um eine Stelle, wären sicherlich einige 10000 zu besetzende Stellen frei. 100-200 Bewerbungen würden da bei weitem nicht ausreichen, um sein eigenes Potenzial voll auszuschöpfen. Das Beispiel macht klar, dass man möglichst die Anzahl der Bewerbungen erhöhen sollte. Um den eigenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, bietet sich das Internet hervorragend an. Man sollte alle Möglichkeiten nutzen, um möglichst bekannt zu werden. Auf nahezu jeder Jobbörse hat man heutzutage die Möglichkeit auch Stellengesuche zu schalten. Und die Firmen nutzen dieses Instrument der Personalrecruitierung. Die Statistiken der einzelnen Jobbörsen belegen dies. Es gibt sehr viele Angebote im Internet, die das Zusammenführen von Bewerbern und Firmen zum Ziel haben. Auch auf Jobsuche-Forum.de kann man Stellengesuche schalten oder soziale Netzwerkgruppen bilden und aktiv in eigener Sache Werbung machen. Nehmen Sie sich dabei ein Beispiel an den Firmen, die teilweise mit allen Mitteln versuchen den Bekanntheitsgrad der eigenen Produkte zu erhöhen. Seien Sie bekannt wie ein singender Hai! Dann klappt es auch mit der erfolgreichen Jobsuche. Mögliche Werbung in eigener Mission: - Stellengesuche im Internet schalten - Soziale Netzwerke nutzen, um Kontakte zu knüpfen - Bewerbungen per Email, um Zeit effizienter zu nutzen - Soziale Netzwerkgruppen des eigenen Berufs beitreten oder gründen - Jobsuche-Forum.de besuchen Der Bewerbungsprozess ist immer sehr aufwendig. Leider kann sich darum wohl kein Berufsanfänger drücken. Diese Phase Ihrer Karriere ist zu wichtig, um dabei nachlässig zu sein.
Das perfekte Vorstellungsgespräch Alles Fängt so gut an: Nach etlichen Bewerbungen nun endlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Aber wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch richtig, so dass sich die lange Jobsuche endlich auszahlt? Wir haben hier einmal 10 Tipps für ein perfektes Vorstellungsgespräch zusammengestellt. 10 Bewerbungstipps: Pünktlichkeit ist oberstes Gebot bei einem Vorstellungsgespräch Achten Sie auf ein gepflegtes Erscheinungsbild und kleiden Sie sich entsprechend Ihrer voraussichtlichen Tätigkeit. Ein Anzug muss nicht immer angemessen sein. Achten Sie auf perfekte Körperhygiene. Auch Mundgeruch ist absolut inakzeptabel bei einem Vorstellungsgespräch Achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung Informieren Sie sich detailliert über das Unternehmen und deren Tätigkeitsfelder. Sie sollte Ihren eigenen Lebenslauf gut kennen und erklären können. Hören Sie aufmerksam zu, ohne zu unterbrechen. Achten Sie auf eine präzise Ausdrucksweise. Bemühen Sie sich höflich, zurückhaltend aber dennoch zielgerichtet und selbstbewusst zu sein. Achten Sie auf eine angemessene Körpersprache. Z.B. kann das Verschränken der Arme oder auch ein unruhiges Kippeln mit dem Stuhl o.ä. negativ wirken. Seien Sie stets selbstbewusst und versuchen Sie alle Fragen richtig zu beantworten. Versuchen Sie sich auf mögliche Fragen oder Eignungstests im Vorfeld bestmöglich vorzubereiten. Nehmen Sie Ihr Vorstellungsgespräch sehr ernst und bereiten Sie sich dementsprechend ausgiebig vor, denn Sie haben den Personaler bereits mit Ihrer Bewerbung von Ihrer Qualifikation überzeugen können. Das Vorstellungsgespräch ist die letzte Hürde, die Sie überwinden müssen.
Die perfekte Bewerbung Wer kennt das nicht? Nach einer erfolgreichen Jobsuche bei den unterschiedlichen Jobbörsen muss man sich schriftlich oder per Email auf die gesichteten Stellenangebote bewerben. Aber wie bewerben wir uns richtig? Wir haben hier einmal 10 Tipps zusammengetragen, damit Ihre Bewerbung richtig gelingt: Bewerben Sie sich gleich nach der Veröffentlichung des Stellenangebots Versuchen Sie eine hochwertige & professionelle Bewerbung zu erstellen. Die Bewerbung sollte sich dabei unbedingt aus der Masse positiv hervorheben. Verwenden Sie nur Bewerbungsfotos von ausgewählten und professionellen Fotografen und lassen Sie sich dort beraten. Stellen Sie einen Bezug zum Unternehmen her. Sammeln Sie dazu möglichst viele Informationen über das Stellenangebot, die Firma und den Ansprechpartner. Die Bewerbung sollte so kurz wie möglich und so umfangreich wie nötig sein. Alle Formalitäten und erforderlichen Angaben sollten enthalten sein. Vermeiden Sie unbedingt Tipp-, Rechtschreib- sowie Grammatikfehler Schreiben Sie einen lückenlosen Lebenslauf und fügen Sie alle dazugehörigen Schul- sowie Arbeitszeugnisse als Kopie hinzu. Vergessen Sie nicht den Lebenslauf zu unterschreiben. Erfolgt nach 3 Wochen immer noch keine Reaktion auf die Bewerbung, so zögern Sie nicht sich telefonisch zu erkundigen. Lassen Sie sich Ihre finanziellen Auslagen vom Arbeitsamt erstatten. Erkundigen Sie sich, ob Ihnen eine Erstattung der Bewerbungskosten zusteht. Nehmen Sie sich die erforderliche Zeit, um eine überdurchschnittlich gute Bewerbung zu erstellen. Es wird sich für Sie auszahlen. Benutzen Sie unbedingt einen Computer, um eine Bewerbung zu erstellen. Handschriftliche Bewerbungen gehören buchstäblich der Vergangenheit an. Falls Sie keinen PC haben, so fragen Sie Bekannte, Verwandte oder aber auch das Arbeitsamt. Gerade bei der Jobsuche ist man ohne PC eher stark benachteiligt.