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In dieser Kategorie fonden sich alle Themen rund um das Thema Vorstellungsgespräch

  1. Rhetorik, neurolinguistische Programmierung, Smaltalk, Körpersprache & Co.

    von am 31.05.2010 um 12:32
    Karriereplanung

    Deine Mitmenschen, Mitbewerber aber auch deine Vorgesetzten kochen alle nur mit Wasser. Es ist eigentlich so einfach! Einen neuen Job zu bekommen ist zwar harte Arbeit, aber wenn man erst einmal verstanden hat weshalb sich die Personaler für ein bestimmten Bewerber entscheiden, dann kann man sich gezielt in eine überlegene Position manövrieren. Zunächst sollte man einige Grundlagenkenntnisse erarbeiten, um das Prinzip der menschlichen Kommunikation besser zu verstehen. Wie wird man von anderen Menschen wahrgenommen, bzw. wie will man von anderen Menschen wahrgenommen werden. Bei einem Vorstellungsgespräch sollte man stets den Eindruck vermitteln, dass man die ausgeschriebene Tätigkeit langfristig auch mit Erfolg ausführen kann. Dazu sollte man sich zunächst einige Gedanken bzgl. der Tätigkeit und des Tätigkeitsumfeldes machen. Um den richtigen Eindruck beim Arbeitgeber hinterlassen zu können, sollte man nichts dem Zufall hinterlassen. Zunächst sollte man sich mit dem komplexen Thema der Rhetorik auseinandersetzen. Alle, die sich mit der zwischenmenschlichen Rhetorik auseinandersetzen werden feststellen, dass man an Schulz von Thun sowie Paul Watzlawik wohl nicht vorbeikommt. Schulz von Thun hat mit seinem Werk "Miteinander Reden" die Entwicklung für die wissenschaftliche Erforschung der zwischenmenschlichen Kommunikation entscheidend beeinflusst.


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    Vorstellungsgespräch

    Um optimal im Vorstellungsgespräch auf die anwesenden Personalverantwortlichen wirken zu können möchten wir hier einige Grundlagenkenntnisse der zwischenmenschlichen Kommunikation zusammentragen. Die Kommunikationspsychologie beschäftigt sich mit der wechselseitigen Zeichenübermittlung von Nachrichten sowie Meinungen und Emotionen. Die Nachrichten Übermittlung kann dabei auf vielen unterschiedlichen Wegen geschehen. Mimik, Gestik, Tonfall, Lautstärke, Sprachwahl, Wortwahl, Satzbau, Pausen beim Sprechen und der allgemeine Auftritt machen die zwischenmenschliche Kommunikation so komplex. Bei der Jobsuche sollte man sich zuvor einige Gedanken darüber machen, wie man im Vorstellungsgespräch wirken muss, um größtmögliche Chancen für eine Einstellung zu bekommen. Aber auch im weiteren Verlauf der Karriere spielen Kommunikationsfähigkeit sowie psychologische Grundlagenkenntnisse eine entscheidende Rolle für den beruflichen aber auch privaten Bereich.

    Die Kombinatorik der Kommunikation beherrschen

    Mit nonverbaler Kommunikation wird die verbale Kommunikation ergänzt, verstärkt, abgeschwächt oder blockiert. Für das Miteinander im beruflichen Alltag ist es zuvor wichtig, dass man die Kleidung angemessen wählt. Bewirbt man sich um eine Anstellung als Führungskraft so wäre sicherlich ein Holzfällerhemd nicht die geeignete Kleiderwahl, um nicht von vorneherein abgelehnt zu werden. Bewirbt man sich allerdings um eine Anstellung als Müllfahrer ist man wohl mit Schlips und Kragen und perfekter Etikette eher falsch beraten. Dies macht deutlich, dass alleine die Kleidung die zwischenmenschliche Kommunikation entscheidend beeinflussen und sogar eine Blockade der Kommunikation zur Folge haben kann.

    Vier Ebenen der menschlichen Kommunikation

    Nach Friedemann Schulz von Thun und seinem Werk "Miteinander Reden" kann man jede Nachricht in 4 verschiedene Kommunikationsebenen einteilen:

    1. Sachinhalt
    2. Appell
    3. Selbstoffenbarung
    4. Beziehung

    Dabei wird jede Art der Kommunikation vom Sender der Nachricht verschlüsselt. Der Empfänger der Nachricht entschlüsselt jede Nachricht und interpretiert jede Nachricht auf Grundlage von: Eigenen Erfahrungen, Bildungsstand, Thematische Fachkenntnis, emotionaler Grundstimmung, Attitüde u.v.a.m. Daraus wird klar deutlich, dass eine Nachricht nicht bei jedem identisch ankommt. Des Weiteren können auch durch Fehlinterpretation Kommunikationsstörungen auftreten. Im schlimmsten Fall kann daraus ein Teufelskreis der Kommunikationsstörung entstehen. Eine Fehlinterpretation einer Nachricht kann zu einer negativen Reaktion des Empfängers der Nachricht führen, wodurch weitere Reaktionen des Empfängers der Antwortnachricht resultieren können usw. Damit es nicht zu unerwünschten Kommunikationsstörungen kommen kann, sollte man stets gründlich überlegen wie man nach außen hin kommuniziert. Dabei gilt nach Paul Watzlawick, dass man nicht nicht kommunizieren kann. In dem Moment wo zwei Personen einander wahrnehmen findet auch eine Kommunikation statt. Die Frage ist dabei immer: Wie wird diese Kommunikation interpretiert? In der gesamten Karriereentwicklung spielt die Art und Weise der Kommunikation eine Entscheidende Rolle. Man kann es sich nicht leisten dies einfach zu ignorieren. Wenn man sehr viel Zeit mit der Jobsuche verbringt, dann ist es zuvor ebenso wichtig dafür zu sorgen, dass man die Jobchancen auch nutzt. Bei einem Vorstellungsgespräch hat man bereits eine Vorauswahl getroffen. Sie sind bereits in der engeren Bewerberauswahl und müssen nun einen guten Eindruck hinterlassen.

    Manipulation & Verkaufsstrategien

    Im Vorstellungsgespräch müssen Sie ein guter Verkäufer sein. Sie verkaufen Ihre Person bzw. bieten Ihre Arbeitsleistung zum Verkauf an. Dabei gibt es einige Tricks, die Ihnen den entscheidenden Vorteil bringen können. Z.B. kann man mit verschiedenen Kommunikationstechniken wie der neurolingustischen Programmierung den Gegenüber gezielt manipulieren. Der gesamte Themenkomplex ist viel zu umfangreich und soll daher nur eine kurze Erwähnung finden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang immer genau zu wissen, was der Gesprächspartner für eine Erwartungshaltung hat. Die Dynamik sowie Unberechenbarkeit der zwischenmenschlichen Kommunikation wird verständlich, wenn man zuvor Überlegungen der einzelnen "Realitäten" anstellt. Jeder Mensch hat durch seine Erziehung und durch seine eigenen Erfahrungen ganz andere Wertevorstellungen. Man wäre schlecht beraten, wenn man seinen eigenen Werdegang als absolut betrachtet, nur weil man studiert hat oder viel Berufserfahrung sammeln konnte. Dies mag vorteilhaft in vielen Situationen des beruflichen Alltags sein, ist aber trotz dessen nicht besser oder schlechter als andere gelebte "Realitäten". In Schleswig Holstein sagt man auch Abends "Moin". In Hamburg würden einen die Menschen wahrscheinlich blöd angucken, wenn man abends jemanden mit "Moin" begrüßt. Dies macht ansatzweise deutlich, dass man die zwischenmenschliche Kommunikation nur bedingt beeinflussen kann, da jeder Mensch individuell andere Wertevorstellungen hat. Bei der Jobsuche und vor allem als Vorbereitung für ein anstehendes Vorstellungsgespräch ist es trotz dessen ratsam, vorher zu wissen was der Betrieb genau macht und welche Fähigkeiten man besitzen sollte, wenn man dort arbeitet. Wenn man dies zum Ausdruck bringen ...
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    Vorstellungsgespräch
  2. Vorstellungsgespräch 2.0 via Videokonferenz

    von am 09.04.2010 um 16:43
    Das Internet bringt Veränderungen. Gerade im Bereich der Personalrecruitierung bieten Vorstellenngsgespräche via Videokonferenz eine Möglichkeit für Personaler effizienter Personal zu beurteilen. Gerade dann, wenn sich viele Bewerber um eine neue Position bewerben, lohnt sich eine erste Vorstellungsrunde via Videokonferenz. Mittels Videokonferenz können effizient Entscheidungsgrundlagen für eine Vorauswahl der Bewerber ermittelt werden. Die oftmals teure Anreise der Bewerber, welche von vielen Unternehmen erstattet wird, entfällt. Aber wie kann man sich an die neuen Gegebenheiten bei der Jobsuche und Bewerbung via Internet optimal anpassen, um Konkurrenzfähig zu sein?

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    10 Tipps für das Vorstellungsgespräch 2.0 :
    1. Bereiten Sie sich optimal auf das Vorstellungsgespräch vor
    2. Üben Sie ein Vorstellungsgespräch mit Ihrer eigenen Webcam
    3. Benutzen Sie nur Webcams mit hoher Auflösung und guter Qualität, um dadurch Wettbewerbsvorteile zu erhalten.
    4. Überprüfen Sie zuvor die Bild-, und Klagqualität sowie die Lautstärke
    5. Achten Sie auf eine ordentliche Kleidung und ein gepflegtes Äußeres
    6. Achten Sie auf eine gerade Sitzposition und kontrollieren Sie Ihre Körpersprache. Nervöses Gestikulieren mit den Händen o.ä. machen keinen guten Eindruck
    7. Wählen Sie eine helle, freundliche Umgebung
    8. Achten Sie auf Ihren Ausdruck und eine deutlich Aussprache
    9. Sie können auch Dokumente via MSN, Skype & Co. übermitteln. Infografiken zur eigenen Berufserfahrung o.ä. können hilfreich sein, sollten aber zuvor vorbereitet werden.
    10. Vereinbaren Sie einen Termin und stellen Sie sicher, dass Sie in dieser Zeit weder durch Telefonate, Mitbewohner oder dergleichen gestört werden
    Langsam aber sicher wird die klassische Bewerbung per Bewerbungsmappe verdrängt. Viele Unternehmen fordern bereits heute Bewerbungen per Email. Die logische Folgerung und Konsequenz der technischen Neuerungen im Internet wird auch die Vorstellungsmethoden revolutionieren. Der Trend ist ungebrochen. Für Bewerber und Personaler gleichermaßen kann das Ignorieren dieses neuen Trends fatale Folgen haben. Personaler buhlen um die Fach- und Führungskräfte von morgen und die Bewerber können es sich nicht erlauben die zukünftigen Methoden der Jobsuche und Bewerbung zu verschlafen.

  3. Gehaltsverhandlung beim Vorstellungsgespräch

    von am 06.04.2010 um 20:04
    Gehaltsverhandlung als Neueinsteiger

    Endlich ist es soweit. Alle Hürden wurden bisher erfolgreich überwunden. Die zeitaufwendige Jobsuche und dann auch noch die ganzen Bewerbungen. Endlich wurden Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zum Glück werden Sie dann noch nach Ihrer Gehaltsvorstellung gefragt, was ja ein gewisses Grundinteresse an Ihrer Person von Seiten der Personaler voraussetzt. So weit so gut. Aber wie sieht es mit Ihrer Gehaltsvorstellung aus? Diese Frage wird in jedem Vorstellungsgespräch unweigerlich gestellt, wenn die Personaler Sie in die engere Auswahl nehmen. Das Gehalt richtet sich dabei vor allem nach den folgenden Tatsachen:
    • Ihre Qualifikation
    • Ihre Berufserfahrung
    • Die momentan ausgeübte Tätigkeit
    • Die Branche, bzw. den Arbeitgeber
    • Angebot und Nachfrage nach Fach- oder Führungskräften
    • Wirtschaftsentwicklung zum Zeitpunkt der Bewerbung
    Wenn Sie sich nicht auf eine ewige Jobsuche einstellen wollen, sollten Sie sich vor dem Vorstellungsgespräch genau informieren, was in Ihrer spezifischen Situation an Gehalt gezahlt wird. Zunächst ist dabei wichtig, welches Gehalt so üblicherweise in Ihrem Beruf als Startgehalt gezahlt wird. Damit ist eine Basis für die Gehaltsverhandlung gegeben. Nun kommt es auf Ihre spezielle Situation an:
    • Schulabgänger und Berufsanfänger ?
    • Arbeitslos oder Jobsuche aus bestehendem Arbeitsverhältnis ?
    • Lückenloser Lebenslauf mit guten Zeugnissen ?
    • Gepflegtes Erscheinungsbild / Selbstsicheres Auftreten ?
    • Sprachkenntnisse / Spezialkenntnisse vorhanden ?

    Der Arbeitgeber möchte möglichst gute Leistung für wenig Geld bekommen und der Jobsuchende möchte möglichst wenig machen und dafür viel Geld bekommen. Natürlich kommt es dann noch auf die allgemeine Arbeitsmarktsituation an. In wirtschaftlich schlechten Zeiten bauen die Firmen eher Arbeitskräfte ab und in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs stellen Unternehmen verstärkt ein. In wirtschaftlich guten Zeiten kann man durchaus etwas mehr Gehalt verlangen, da die Unternehmen Fach- und Führungskräfte benötigen. Arbeitslose, ohne Berufserfahrung müssen beim Gehalt eher zurückhaltend sein. Auch wenn in der Branche im jeweiligen Beruf eher viel gezahlt wird, ist der Arbeitgeber häufig noch an der "Formgebung" des Bewerbers beteiligt, was für den Arbeitgeber Nachteile mit sich bringen kann. Allgemein gilt auch, dass wirtschaftlich gut gestellte Unternehmen bei der Jobsuche eher bevorzugt in Erwägung gezogen werden sollten, denn diese Unternehmen können sich in der Regel auch höhere Gehaltszahlungen leisten.

    Sie müssen verkäuferisches Talent haben, um den Arbeitgeber davon zu überzeugen ein gutes Gehalt zu zahlen. Sie verkaufen dabei sich und Ihrer Fähigkeiten.