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  1. Ratgeber Vorstellungsgespräch

    von am 07.05.2012 um 18:34
    Gut auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten

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    Der erste Weg zu einem neuen Job ist die Bewerbung. Hierbei sind bereits einige wichtige Fakten angegeben, die für den Arbeitgeber wichtig sind. Sind hierbei einige Kriterien interessant und spielt der Arbeitgeber mit dem Gedanken, die Bewerbung anzunehmen, so folgt eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Der hauptsächlich Gedanke bei einem Vorstellungsgespräch ist es, dass der Arbeitgeber sich ein Bild von dem Bewerber machen kann, um zu entscheiden, ob der Bewerber als neuer Mitarbeiter in Frage kommt oder nicht. Auch für den Bewerber dient ein Vorstellungsgespräch dazu, sich ein Bild von dem Unternehmen zu bilden und zu entscheiden, ob der Betrieb geeignet ist.


    Das Erscheinen und Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch


    Der erste persönliche Eindruck ist häufig entscheidender darüber, ob eine Einstellung erfolgt oder nicht, als mitgeschickte Zeugnisse und Bewertungen. Hierzu zählt das Erscheinungsbild als erster wichtiger Punkt: Wichtig ist, dass die Bekleidung nicht zu übertrieben wirkt, aber auch nicht schlottrig. Die Kleidung sollte in einer guten und nicht aufdringlichen Farbkombination gewählt werden und keine Löcher aufweisen. Eine Kopfbedeckung sollte abgenommen werden beim Betreten des Betriebes und mit eventueller Jacke an die Garderobe gehängt werden. Frauen sollten ihr Make-Up dezent wählen und nicht schrill und aufdringlich. Wird Parfum oder Deo aufgetragen, sollte ebenso darauf geachtet werden, dass ein angenehm dezenter Duft verströmt wird. Je nach Betriebsart ist es sinnvoll, etwas schickere Bekleidung zu wählen; dies gilt in Berufen, in denen Kundenverkehr wichtig ist. Bei handwerklichen Berufen oder Jobs, die keinen direkten Kundenumgang erfordern, ist auch eine Jeans mit einem schicken Hemd legitim. Bei der Begrüßung sollte ebenfalls auf den Händedruck geachtet werden. Er sollte angemessen sein und nicht so fest, dass dem gewünschten Arbeitgeber seine Hand gequetscht wird, aber auch nicht so zaghaft, dass der Arbeitgeber aufpassen muss, seinem Bewerber wehzutun. Eine natürliche und positive Ausstrahlung ist sehr wichtig. Am Abend vorher sollte also rechtzeitig ins Bett gegangen werden, um ausgeruht und entspannt zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen. Pünktlichkeit ist ebenso sehr wichtig: Am Besten ist es, einige Minuten vor dem vereinbarten Termin dort zu sein. Auch ist im Vorfeld abzuklären, ob weitere Unterlagen erwünscht sind oder nichts mitgebracht werden sollte.


    Der Verlauf eines Vorstellungsgespräches


    Bei einem Vorstellungsgespräch sollte sich gut vorbereitet werden; hierbei zählen Standardfragen wie: "Warum möchten Sie hier arbeiten?" oder Fragen das entsprechende Berufsfeld betreffend. Es ist sinnvoll sich im Vorfeld sehr genau über die Firma oder den Betrieb zu informieren, um überzeugend zu wirken. Auch über die Aufgaben des gewünschten Beruffeldes sollte sich sehr genau informiert werden. Dies ist sowohl für Praktika, Ausbildungsstelle als auch Festeinstellung wichtig. Die gestellten Fragen sollten so ehrlich wie möglich beantwortet werden, Fragen bezüglich des Verdienstes sollten gut durchdacht sein. Am Besten informiert der Bewerber sich im Vorfeld, wieviel die durchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten sind, um eine angemessene Gehaltsvorstellung äußern zu können. Dies kann problemlos beim Arbeitsamt nachgefragt werden. Fragen sollten informativ und direkt beantwortet werden ohne großes Ausschweifen oder den Faden zu verlieren. In einigen Fällen ist es möglich, dass einige wichtige Fähigkeiten überprüft werden; in Büroberufen kann dies spontane Schreibarbeiten umfassen von einigen Minuten, in handwerklichen Erklärungen zu der Bedienungsweise von verschiedenen Geräten, bei Repräsentationsberufen wie Marketing, Service, Empfang oder Call-Center ein spontanes Übungsrollenspiel, in der in wenigen Minuten getestet wird, ob eine Eignung vorliegt. Etwas Nervosität ist nicht schlimm, dies kann auch gerne angemerkt werden. Häufig gehen die Betriebe darauf ein und helfen dabei, sich etwas wohler zu fühlen. Im Vorstellungsgespräch können Fragen gestellt werden zu den Dienstzeiten, Tätigkeiten, Urlaubsregelungen und Nachfragen den Betrieb betreffend, wie beispielsweise Regelungen von Pausen durch eine Möglichkeit der Kantinennutzung, Anzahl der Mitarbeiter, Aufbau des Teams und ähnliches.


    Das Ende eines Vorstellungsgespräches


    Wird ein Vorstellungsgespräch beendet, so geschieht dies häufig in der Form, dass dem Bewerber mitgeteilt wird, dass er in einigen Tagen informiert wird. Hier sollte nicht weiter nachgehakt oder Druck erzeugt werden. Legitim ist es allerdings, nachzufragen, wann das in etwa sein wird und ob es in Ordnung wäre, wenn der Bewerber selbst sich nach einigen Tagen meldet um nachzufragen. In manchen Fällen entscheidet sich direkt während dem Gespräch, wenn es nichts wird; hier sollte sich trotzdem höflich verabschiede werden und weitergesucht. Manchmal ist es auch so, dass direkt ein Arbeitsvertrag aufgesetzt wird; dies ist allerdings eher selten, da die Betriebe sich meist von allen Bewerbern erst ein Bild machen möchten und danach entscheiden, wer genommen wird und wer nicht.


    Das wichtigste im Überblick:


    *

    Pünktliches Erscheinen
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    Gepflegtes,freundliches und seriöses Auftreten
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    im Vorfeld sollte sich ein Bewerber gut informieren über den Betrieb und das Berufsfeld
    *

    eventuelle weitere gewünschte Unterlagen mitbringen in einem Ordner oder Schnelllhefter
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    Fragen des Betriebes sollten ehrlich und präzise beantwortet werden
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    Fragen an den Betrieb können gerne gestellt werden
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    Vorab über die durchschnittlichen Verdienste informieren, damit angemessen die Gehaltsvorstellung angegeben werden kann
    *

    sich darauf vorbereiten, dass spontan vorhanden Fähigkeiten kurz getestet werden
    *

    sich höflich verabschieden und darauf eingestellt sein, dass einige Tage gewartet werden muss, bis ein Bescheid erfolgt.

    Fakt ist, ein Vorstellungsgespräch ist dazu da, auf beiden Seiten festzustellen, ob Betrieb und Bewerber zusammenpassen. Eine gewisse Nervosität und Unsicherheit ist durchaus normal, aber bei einem seriösen und interessierten Auftreten des Bewerbers steigen die Chancen auf den gewünschten Job und Betriebe haben es einfacher, ihre Stellen mit geeignetem Personal zu besetzen.
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  2. Bewerbungsratgeber

    von am 07.05.2012 um 18:25
    Die schriftliche Bewerbung auf Stellenangebote

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    Bei einer schriftlichen Bewerbung, die sich auf eine konkrete Stellenausschreibung bezieht, sollte nicht an einer qualitativ guten Mappe gespart werden. In die Mappe gehören - von oben gesehen - ein Deckblatt mit einem seriösen Foto, der Lebenslauf, ggf. die so genannte dritte Seite und zum Schluss die Zeugnisse von Schule, Beruf, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungsnachweise etc. Dabei liegt das aktuellste Zeugnis gleich obenauf.

    Das Anschreiben sollte maximal eine Seite lang sein. Eine langweilige Standardeinleitung nach Art von "...mit Interesse habe ich Ihr Stellenangebot gelesen..." kann ersatzlos gestrichen werden, da sie für den potenziellen Arbeitgeber nicht relevant ist. Besser ist es, gleich mit einer wichtigen Information das Interesse des Empfängers zu wecken, zum Beispiel auf die langjährige Berufserfahrung oder eine soeben absolvierte Weiterbildung hinzuweisen. Fachliches Know-how und persönliche Stärken sollten im Anschreiben deutlich hervorgehoben werden, allerdings nicht in einer Aufzählung erscheinen, sondern in erklärenden Sätzen.

    Beim Lesen der Stellenangebote ist genau zwischen Muss- und Kann-Anforderungen zu unterscheiden. Sie sind eindeutig an der Formulierung zu erkennen. Muss-Anforderungen werden mit Begriffen wie "wird vorausgesetzt" oder "unerlässlich" gekennzeichnet. Heißt es dagegen "wünschenswert" oder "idealerweise", handelt es sich um Kann-Anforderungen. Wird ein Lkw-Führerschein vorausgesetzt, ist es nicht sinnvoll, sich zu bewerben, wenn man diesen nicht besitzt.

    Der Lebenslauf sollte in tabellarischer Form in einer sinnvollen Reihenfolge aufgestellt und absolut lückenlos sein und selbstverständlich der Wahrheit entsprechen. Den Werdegang in Kategorien wie "Persönliche Daten", "Schul- und Berufsausbildung", "Studium", "Berufspraxis", "Kenntnisse und Fähigkeiten" zu unterteilen, erleichtert dem Leser die Orientierung. Umschulungen mit Abschlussprüfungen gehören zur Ausbildung, Seminare und ähnliches zur Weiterbildung. Ob private Interessen und Hobbys erwähnt werden, hängt davon ab, ob sie für die anvisierte Stelle von Interesse sind. Die Angabe von Extremsportarten wie Bungeejumping etc. ist grundsätzlich nicht empfehlenswert. Die so genannte dritte Seite kann verwendet werden, um den Fokus des Lesers noch einmal auf die persönlichen und fachlichen Stärken zu lenken oder um Punkte genauer zu erläutern, für die im Anschreiben kein Platz mehr vorhanden ist.

    Bewerbungsfotos müssen heutzutage nicht mehr im Original verschickt werden, häufig reicht ein als Grafik eingefügtes digitales Foto. Allerdings sollte dabei auf einwandfreie Qualität sowohl der Datei als auch des Druckers geachtet werden. Wenn ein Original-Foto verwendet wird, kann es entweder mit zwei Fotoecken oder einem Klebepunkt auf der Rückseite auf dem Deckblatt fixiert werden. Es wird empfohlen, auf der Rückseite des Fotos den Namen und die Anschrift zu notieren. So kann das Unternehmen es der Bewerbung zuordnen, falls sich der Klebstoff löst und das Foto aus der Mappe rutscht.

    Die schriftliche Initiativ-Bewerbung

    Initiativbewerbungen sind nicht mit Blindbewerbungen zu verwechseln. Einer Initiativbewerbung sollte grundsätzlich ein Telefongespräch vorausgehen, um zu prüfen, ob überhaupt Interesse im Unternehmen besteht. Außerdem lässt sich so gleich der Ansprechpartner erfragen, und man hat im Anschreiben einen "Aufhänger", mit der sich der Text gut einleiten lässt. Außerdem vermeidet man so die etwas hilflose Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren". Nicht mehr zeitgemäße Formulierungen sollten grundsätzlich vermieden werden. Der angestaubte Ausdruck "Bezug nehmend auf unser Telefonat..." lässt sich souverän und flott durch ein "vielen Dank für das freundliche Telefongespräch" ersetzen. Konjunktivformen wie würde, hätte, könnte etc. sollten ebenfalls durch klare Aussagen ersetzt werden. Je deutlicher und informativer das Anschreiben ist, desto eher sind die Unternehmen bereit, sich mit der gesamten Bewerbung zu beschäftigen. Bei Initiativbewerbungen reicht es oft zunächst, das Anschreiben und den Lebenslauf mit Foto zu versenden und die Zeugnisse auf Wunsch nachzureichen. Auch dieser Punkt lässt sich im Erstgespräch am Telefon leicht klären.

    Die Bewerbung per E-Mail

    Bei Bewerbungen per E-Mail gelten im Prinzip die gleichen Empfehlungen wie für eine Bewerbung, die per Post verschickt wird. Das Anschreiben kann im Textfeld eingefügt, aber auch als gesonderte PDF angehängt werden. Die Zeugnisse sollten in einem Dokument zusammengefasst werden, die anderen Dokumente können einzeln angehängt werden. Der Bewerber sollte in der Stellenanzeige darauf achten, was gewünscht ist, bzw. bei einer Initiativbewerbung am Telefon nachfragen, ob die Dokumente zusammengefasst werden sollen. Häufig kann das Postfach des Empfängers Dateianhänge nur bis zu einer bestimmten Größe aufnehmen. Für den Bewerber bedeutet dies, entweder in einer geringeren Auflösung zu scannen oder die Dateien zu komprimieren.

    Checkliste "Bewerbung"
    - Ist das Anschreiben maximal eine DIN A4-Seite lang?
    - Sind die Kontaktdaten des Absenders vollständig?
    - Wurde die Anschrift des Unternehmens und der Name des Ansprechpartners korrekt übernommen?
    - Wurde die Motivation der Bewerbung eindeutig herausgestellt?
    - Sind die relevanten Stärken und Fähigkeiten ausreichend dargestellt?
    - Sind Tipp- und Rechtschreibfehler korrigiert?
    - Ist der Lebenslauf übersichtlich, lückenlos und wahrheitsgemäß?
    - Sind Anschreiben und Lebenslauf unterschrieben?
    - Ist das Foto in Ordnung? Steht beim Original die Anschrift auf der Rückseite?
    - Sind die Anlagen vollständig und in sinnvoller Reihenfolge beigefügt?
    - Bei Initiativ-Bewerbungen: Wurde der Ansprechpartner erfragt und der Name sowie seine Funktion im Unternehmen richtig notiert?
    - Bei E-Mail-Bewerbungen: Sind die Anhänge vollständig und die Dateien nicht zu groß?
    Stichworte: bewerbung, ratgeber Stichworte bearbeiten
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  3. Agentur für Arbeit | Akademiker

    von am 24.03.2012 um 18:18
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    Wer sich als Akademiker an die Bundesagentur für Arbeit wendet, der hat hier prinzipiell schlechtere Chancen eine Arbeitsstelle zu finden als bei anderen Stellen. Häufig werden Arbeitsstellen für Akademiker in speziellen Fachzeitschriften ausgeschrieben oder auf dem privaten Arbeitsmarkt vermittelt.

    Die Vermittlung von Absolventen und Akademikern mit Berufserfahrung
    Prinzipiell ist der Agentur für Arbeit viel daran gelegen, insbesondere arbeitslose oder arbeitssuchende Akademiker mit Berufserfahrung zu vermitteln. Diejenigen, die in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet haben, haben somit auch Anspruch auf die Zahlung von Arbeitslosengeld. In der Arbeitsvermittlung bei der Agentur für Arbeit werden meist die gleichen Kriterien angewendet wie bei Nicht-Akademikern. Die Jobbörse steht den Arbeitssuchenden zur eigenständigen Suche zur Verfügung. Hier kann nach Eingabe des Berufes oder des akademischen Abschlusses eingegeben werden, wo die Arbeit gesucht wird. Zugleich sollte der Arbeitssuchende aber auch Fachzeitschriften und Tageszeitungen nach Stellenangeboten durchsuchen. Bei der Bundesagentur für Arbeit muss also der Arbeitssuchende relativ viel Einsatz und Eigeninitiative zeigen, da er verpflichtet ist, den Zustand der Arbeitslosigkeit schnellst möglichst zu beenden. Bleibt die Suche langfristig erfolglos, dann tritt die Arbeitsagentur mit ersten Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen an den Arbeitssuchenden heran. Das kann in manchen Fällen sinnvoll sein, insbesondere dann, wenn Schlüsselqualifikationen für den auszuübenden Beruf fehlen und der Arbeitssuchende nur bisher auf diese Fähigkeiten verzichten konnte. Sind mangelnde Fertigkeiten der Grund, warum jemand keine Anstellung findet, so können diese über Qualifizierungsangebote nachgeholt werden. Allerdings kann der Arbeitssuchende zu Beginn der Arbeitslosigkeit bei noch vorhandenen finanziellen Mitteln dies selbst tun. Obwohl statistisch gesehen die Anzahl der arbeitslosen Absolventen und an Akademikern nur sehr gering ist, gibt es dennoch einige Hemmnisse bei der Vermittlung, die nicht durch Zusatzqualifikationen umgangen werden können. Das keine Vermittlung stattfindet kann auch am Alter des Bewerbers liegen oder daran, dass er zuvor in einem sehr spezialisierten Tätigkeitsfeld gearbeitet hat und in anderen Bereichen kaum einsetzbar ist. In solchen Fällen versucht die Agentur für Arbeit den Arbeitssuchenden in ein anderes, meist niedrig qualifiziertes Tätigkeitsfeld zu vermitteln, was eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Zudem möchten gut ausgebildete Menschen, die viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung gesteckt haben, nicht in einem anderen Beruf arbeiten.

    Eigeninitiative neben den Bemühungen der Agentur für Arbeit zeigen
    Die Agentur für Arbeit beziehungsweise die Arbeitsvermittler oder Fallmanager schicken Arbeitssuchenden zwar in regelmäßigen Abständen besonders interessante Stellenangebote aus dem Infopool zu, sie sind aber auf die Eigeninitiative der Arbeitssuchenden angewiesen. Somit liegt vor den Arbeitssuchenden jede Menge Arbeit und eine sehr zeitintensive und auch teure Suche. Das Internet wird durchforstet, Fachzeitschriften und Tageszeitungen gekauft. Es werden wieder und wieder Bewerbungsunterlagen los geschickt. Somit kann die Arbeitssuche auch leicht zu einem unübersichtlichen Unterfangen werden, weil viele Stellen in mehreren Portalen erscheinen. Der Wunsch nach Vereinfachung und Übersichtlichkeit der Arbeitssuchenden nach akademischen Berufen ist verständlich. Diejenigen, die ihrem Wunsch nachgehen möchten, die können sich im Karrierenetzwerk von http://www.academiccafe.de nach einem Stellenangebot umsehen. Hier gibt es einen Überblick der offenen Stellen, die in der Jobbörse, auf Unternehmenswebsites und auch in Zeitungen offeriert wurden. Mit Suche nach einer bestimmten Berufsgruppe und durch die Angabe des Ortes wird die Suche nach einer passenden Stelle wesentlich einfacher und übersichtlicher. Zudem besteht hier häufig die Möglichkeit einer Kurzbewerbung per Email, sodass vorerst keine Portokosten oder Kosten für die Bewerbungsmappe entstehen. Zudem kann der Arbeitssuchende sich zusätzlich kostenlos auf der angeschlossenen Jobbörse unter http://www.jobs.academiccafe.de anmelden. So hat der Arbeitssuchende die Möglichkeit einerseits selbst ein Stellengesuch zu schreiben und ihm steht die Möglichkeit offen gezielt nach offenen Stellen der Unternehmen zu suchen. Hier findet sich das, was der Arbeitsplatzsuchende sich sonst in mühsamer Kleinstarbeit zusammensuchen muss, in gesammelter Form. Somit ist die Jobsuche nicht mehr nervenaufreibend, teuer und mühsam. Die über das Akademikernetzwerk geschriebenen Bewerbungen sollten dennoch bei der Arbeitsagentur angegeben werden, um seinen Einsatz aufzuzeigen. A.N.
    Stichworte: akademiker jobsuche Stichworte bearbeiten
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  4. Studium oder Ausbildung

    von am 24.03.2012 um 18:10
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    Jeder Schüler steht kurz vor dem Abschluss vor der Entscheidung: Studieren oder doch Ausbildung? Diese Entscheidung ist nicht für jeden einfach. Die persönlichen Qualifikationen spielen hier eine sehr große Rolle und vor allem welche Schule besucht wird. Doch welche Karrierechancen hat man mit einer beruflichen Ausbildung und welche als Akademiker?

    Heute und früher
    Während vor einigen Jahren ein Studium als eine Eliteausbildung galt, ist heute das Studium für jeden zugänglich, der die Voraussetzungen mitbringt. So werden Studenten schon auf die Führungsetagen vorbereitet und können direkt nach dem Studium in die mittlere Führungsebene einsteigen. Doch so schön dies klingt, einen Nachteil hat es: Nun da eigentlich jeder studieren kann, gibt es Studenten wie Sand am Meer. Bestimmte Studiengänge sind überfüllt und Tausende Absolventen, die Jahr für Jahr von den Hochschulen bzw. Fachhochschulen abgehen, bewerben sich um lukrative Arbeitsstellen. Zudem konkurrieren sie in kleineren und mittleren Unternehmen mit Arbeitern und Angestellten, die durch Berufserfahrung und Fortbildungen punkten. Die Chance auf eine erfolgreiche Karriere für Schulabgänger ohne akademischen Grad ist heute höher als jemals zuvor. Denn das Weiterbildungsangebot für Arbeiter und Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung wird mehr als gefordert und zudem von vielen Arbeitgebern unterstützt.

    Wer nicht studiert verbaut sich nicht automatisch die Zukunft
    Die Ansichten der Schulabsolventen haben sich in den letzten Jahren extrem verändert. Viele Schulabgänger entscheiden sich nach dem Abitur meist für eine Berufsausbildung, denn so verdienen sie sofort Geld und sammeln berufliche Erfahrung. Akademiker haben es sicherlich einfacher auf der Karriereleiter aufzusteigen, doch bedeutet dies nicht, dass Menschen, die eine Berufsausbildung gemacht haben keine Chance auf eine erfolgreiche Karriere haben. Denn durch Weiterbildungen können Arbeiter und Angestellte mit nur einer Berufsausbildung die mittlere Führungsebene erreichen. Sofern sie an ihrer beruflichen Qualifikation arbeiten. Die Branche und das Unternehmen, in dem gearbeitet wird, ist hier natürlich auch ausschlaggebend.

    Klarer Vorteil für Auszubildende
    Auszubildende erwerben bereits in ihrer Ausbildung praktische Erfahrung in ihrem Ausbildungsberuf und können damit punkten. Doch ohne Fleiß kein Preis und auch der Weg in die Führungsebene kann lang und anstrengend sein. Wer engagiert an seiner beruflichen Qualifikation arbeitet und durch Fortbildungen und Weiterbildungen seine Fachkenntnisse erweitert, kann in die Führungsebene aufsteigen. Nicht nur ausgebildete Angestellte und Arbeiter können aufsteigen, auch Menschen ohne Ausbildung erhalten die Möglichkeit sich weiterzubilden. Die Arbeitserfahrung ist hier entscheidend, um an einer Fortbildung teilzunehmen. So haben z. B. kaufmännische Angestellte in kleineren und mittleren Unternehmen, die Möglichkeit durch Fortbildungen und Weiterbildungen in die Führungsebene aufzusteigen. Auch Arbeiter in technischen Berufen, wie in der Industriebranche, bekommen durch einen Meisterlehrgang die Möglichkeit eine leitende Funktion zu übernehmen. Doch sollte man auch bedenken, dass eine Fortbildung bzw. Weiterbildung sehr teuer werden kann. Neben der Vollzeitstelle muss gepaukt werden und Prüfungen abgelegt werden und dies meist über einen längeren Zeitraum. Wer nicht studiert, verbaut sich nicht automatisch seine berufliche Zukunft. Wer hier Stärke und persönliches Engagement beweist, kann so in kleinen und mittelständischen Unternehmen auch an die Spitze steigen.

    Theoretische Vorbereitung
    Ein Akademiker drückt auf der anderen Seite fast mehrere Jahre die Schulbank, bis er das Arbeiten anfängt. Allein der Weg bis zum Abitur kann bis zu 16 Jahre in Anspruch nehmen, wenn man nicht direkt vom Gymnasium kommt. Danach dauert das Studium je nach Studiengang circa drei bis vier Jahre. Entscheidet man sich danach noch für einen Masterstudiengang, kommen weitere zwei bis drei Jahre hinzu. Nach dem man mehrere Jahre als Student die Schulbank gedrückt hat, zahlt sich die Ausbildung aus: Bereits im Studium wird man auf Führungspositionen vorbereitet. Mit einem Bachelorstudiengang stehen zahlreiche Arbeitsplätze, die nicht nur gut entlohnt werden, sondern auch lukrativ auf der Karriereleiter sind, zur Verfügung – sofern der Arbeitsmarkt mitspielt. Große und weltweite Unternehmen stehen einem Hochschulabsolventen offen. Ein Einstieg ist die mittlere Führungsebene ist hier meist sofort möglich. Doch auch hier darf man sich nicht auf seinem Erfolg ausruhen, wer sich nicht weiterbildet, sich nicht den Marktveränderungen und -anforderungen anpasst, ist schnell raus. Die Karrierechancen sind hier fast unbegrenzt. Zudem erwirbt man im Studium bereits zahlreiche Qualifikationen, die sich später sehr positiv auf das Arbeitsleben auswirken, wie Auslandsaufenthalt und Projekte, die wichtige Soft Skills und Fachkenntnisse vermitteln. Menschlich gesehen kann man sich durch ein Studium in anderen Gesellschaftsschichten bewegen, ohne aufzufallen. So gibt es extra Singlebörsen für Akademiker wie http://www.ElitePartner.de oder das soziale Netzwerk http://www.AcademicCafe.de

    Nicht nur Akademiker können hoch hinaus, auch Angestellte und Arbeiter ohne akademischen Grad schaffen den Weg nach oben. E gibt zahlreiche Vorbilder in der Arbeitswelt, die das belegen. Learning by doing heißt hier das Motto. Wer sich in seiner Branche auf dem Laufenden hält und mit Berufspraxis, Sprachkenntnissen und Soft Skills, wie Teamfähigkeit, aufwarten kann, punktet in der Arbeitswelt.
    Stichworte: akademiker, ausbildung, studium Stichworte bearbeiten
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  5. Agentur für Arbeit

    von am 17.03.2012 um 22:45
    Agentur für Arbeit

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    Die Bundesagentur für Arbeit ist die deutsche Vermittlungsstelle für Arbeit. Sie ist zuständig für die Arbeitslosenversicherung und die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt. Dabei ist sie selber einer der größten Arbeitgeber der Bundesrepublik und die größte Behörde in Deutschland. Die Agentur für Arbeit unterstützt Arbeitssuchende mit Fördermöglichkeiten, Ausbildungssuche, Umschulungen, Weiterbildungen, Schulungskurse und Existenzgründungen bei der Jobsuche.

    Was die Agentur für Arbeit tun kann
    Fördermöglichkeiten
    Die Agentur für Arbeit bietet Fördermöglichkeiten für verschiedene Berufs- und Altersgruppen an. Arbeitssuchende unter 25 Jahren werden bei der Arbeitsplatz- oder Ausbildungssuche gezielt durch Förderungsmaßnahmen unterstützt. Dazu zählen die Möglichkeiten einen Schulabschluss nachzuholen, eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung zu absolvieren oder an einer berufsvorbereitenden Maßnahme teilzunehmen. Dabei kann während dieser Förderungsmaßnahmen auch eine finanzielle Unterstützung durch die Agentur für Arbeit erfolgen. Wer nach längerer Zeit der Pause wegen familiärer Pflichten wieder in den Beruf einsteigen möchte, der kann ebenfalls von den Fördermöglichkeiten der AfA profitieren. Dabei können Möglichkeiten zur Betreuung minderjähriger Kinder oder pflegebedürftiger Familienmitglieder besprochen werden und eventuell Weiterbildungskurse für den erfolgreichen Wiedereinstieg ins Berufsleben belegt werden.

    Ausbildungssuche
    Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dabei bietet sie eine Informationsseite mit Informationen zu über 400 Ausbildungsberufen an. Ebenso gibt es eine kostenlose Beratung, die unter anderem auch Vermittlungsvorschläge vornehmen kann, die einzelne Vorschläge gemeinsam mit Erläuterungen zum Berufsbild, den Anforderungen und den Bewerbungsunterlagen werden dem Bewerber ausgehändigt. Auch bei einem Ausbildungsabbruch kann die Agentur weiterhelfen und Beratung bieten, die weiterhelfen kann. Bei einer schwierigen finanziellen Lage kann über die AfA eine Berufsausbildungsbeihilfe beantragt werden, die den Auszubildenden mit finanziellen Mitteln unterstützt, wenn die Ausbildung ansonsten nicht zu tragen wäre.

    Umschulungen
    Eine Umschulung ist eine verkürzte Ausbildung. Diese kann nur stattfinden, wenn man bereits eine Ausbildung abgeschlossen hat oder langwierige Berufserfahrung vorweisen kann. Die Ausbildungszeit verkürzt sich meistens um ein Jahr. Gründe für eine Umschulung können gesundheitliche Probleme, eine geringere Nachfrage nach dem Ausbildungsberuf oder eine längere Auszeit sein. Die AfA unterstützt bei der Suche nach einer passenden Umschulung und bietet in der Datenbank Kursnet verschiedene Möglichkeiten zur Umschulung in ganz Deutschland an.

    Weiterbildung
    Für viele ist bei der Jobsuche eine Weiterbildung unerlässlich, da möglicherweise ihre Kenntnisse im ursprünglichen Beruf nicht mehr ausreichen. Dies kann häufig bei IT basierten Berufen stattfinden, oder im Fremdsprachenbereich. Aber auch in vielen anderen Berufen wird heute ein anderes Wissen, insbesondere im Umgang mit Computeranwendungen, gebraucht als noch vor einigen Jahren. Daher kann eine Umschulung die mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt wird einen erneuten Durchstart ins Berufsleben schneller fördern. Die Kosten die im Zusammenhang mit der Weiterbildung entstehen, beispielsweise Lehrgangskosten, Fahrtkosten, Kosten für auswärtige Unterbringung oder für die Betreuung minderjähriger Familienmitglieder, werden von der AfA übernommen. Bei Schulungskursen von privaten Unternehmen und Vermittlern werden im Regelfall ebenfalls die Kosten übernommen, jedoch sollte vorher Rücksprache mit dem zuständigen Mitarbeiter bei der AfA gehalten werden. Auch Bildungsgutscheine können für anerkannte Maßnahmen eingesetzt werden, die bei der Jobsuche unterstützen. Eine weitere Möglichkeit der Fortbildung bietet die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen. Voraussetzung ist, dass mindestens eine dreijährige Berufstätigkeit vorliegt.

    Existenzgründung
    Wer bei der Jobsuche keinen Erfolg hatte, aber eine gute Idee hat sich selbstständig zu machen, der kann bei der Bundesagentur für Arbeit Förderungsmittel erhalten. Dort wird eine zuverlässige fundierte Beratung zur Existenzgründung angeboten, einige Möglichkeiten der Qualifizierung offen gelegt und Behördengänge durch umfassende Informationen erleichtert. Existenzgründer müssen sich im Klaren sein, dass vor allem Behörden viele Steine in den Weg legen können, da häufig bestimmte Erlaubnisse und Zulassungen genehmigt werden müssen. Dafür gibt es einheitliche Ansprechpartner in jedem Bundesland, die bei den Behördengängen als Ansprechpartner dienen. Besonders für Frauen und Bürger mit Migrationshintergrund gibt es spezielle Angebote, die diese Gruppen besonders fördern und ihnen Netzwerke bieten. Finanzielle Hilfen bei der Existenzgründung können in Form vom Gründerzuschuss geleistet werden. Jedoch muss der Gründer vorher Anspruch auf Ersatzgeldleistungen gehabt haben oder in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme involviert gewesen sein. Dabei beläuft sich der Gründerzuschuss auf die Höhe des vorher erhaltenen Arbeitslosengeldes plus eine Grundsicherung zur sozialen Absicherung von 300 €. Diese können insgesamt sechs Monate erhalten werden.

    Vicava
    Stichworte: agentur für arbeit Stichworte bearbeiten
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